Beratungszentrum
interdisziplinär

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„Genau wie das Schicksal eines Seemanns davon abhängt, dass er etwas über den Eisberg unter Wasser weiß, so hängt das Schicksal einer Familie davon ab, ob die Gefühle, Bedürfnisse und Verhaltensmuster verstanden werden, die hinter den täglichen familiären Geschehnissen liegen.“ Virginia Satir

Unsere Grundannahmen basieren auf der Philosophie der systemischen Theorie und Therapie. Diese geht davon aus, dass wir Menschen alle Anlagen, um uns vollständig zu entfalten, in uns tragen. Jeder Mensch hat eine Lebenskraft in sich, die als ein „Schatz“ gesehen werden kann. Dieser Schatz ist da, selbst wenn der Mensch ĂĽber Zeiten hinweg nicht in direktem Kontakt mit ihm steht. Menschen werden als grundlegend gut angesehen. Dieser auf Wachsen und Entwickeln orientierte Ansatz unterscheidet sich von dem eher verbreiteten pathologisch- orientierten Ansatz, der das Krankheitssymptom in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stellt.

Eine weitere wichtige Grundannahme ist, dass es keine objektive Realität gibt, sondern, dass jeder Mensch sein eigenes Bild von der Welt schafft und wir daher nie ein vollständiges Bild von der Psyche eines anderen Menschen haben können. Aufgrund struktureller Ähnlichkeiten können wir uns aber dennoch verstehen, auch wenn es nie eine vollständige Übereinstimmung geben kann. Sprache stellt dabei das Mittel dar.
Aus dieser Vorstellung, dass wir die Innenwelt eines anderen Menschen nie ganz verstehen können, folgen zwei Grundgebote:

– Akzeptanz: „Achte die Vielfalt menschlicher Welten!“
– Respekt: „Schätze den anderen im Zusammenleben als ebenbĂĽrtig!“

Der Grundgedanke des Interdisziplinären Beratungszentrums speist sich aus den Erfahrungen, dass an der Entstehung von Entwicklungsschwierigkeiten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen komplexe Sozialsysteme, neurologische Konstituierungen und erlerntes biographisches Verhalten mitwirken.