Gewaltprävention
mit allen Schülerinnen und Schülern

Selbstschutz ist das zentrale Thema dieses durch den Landesrat für Krimanailitätsvorbeugung und den Landkreis finanzierten Projektes unter der Leitung von Maik Torfstecher. Der Umgang mit verbalen und körperlichen Attacken soll hier reflektiert und neue Verhaltensmuster erarbeitet und erlernt werden.
Wie gehen wir mit eigenen Aggressionen um, wann "platzt uns der Kragen", welche Reaktionsmöglichkeiten stehen zur Verfügung? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des theoretischen Teils des Projektes. Häufig antworten die Schüler und Schülerinnen, daß sie auf körperliche und verbale Attacken gewaltsam reagieren. Daß dies strafrechtliche Konsequenzen hat, ist nur wenigen bewusst, sehen sie doch ihr Verhalten als gerechtfertigt. Auch werden Kämpferattidüden von Kindern und Jugendlichen kritisch hinterfragt, da Angreifer häufig gnadenlos ihre erlernten Angriffstechniken einsetzen, Kampfversuche können hier eine extreme Gefährung der "Selbstverteidiger" darstellen.
Selbstschutz bei Übergriffen von oftmals deutlich körperlich überlegenen Gegnern ist Inhalt des praktischen Teils. In solchen Situationen ist es das Ziel mit "heiler Haut" davon zu kommen, also ohne sich auf einen Kampf mit unklaren Folgen einzulassen. Schülerinnen und Schüler lernen hier Techniken, die sogar sehr kleine Personen vor überlegenen gewalttätigen Angreifern schützen. Dies ist insbesondere von Bedeutung, da etwa sexuelle Übergriffe gegen Mädchen und Jungen zunehmend tödlichen Ausgang haben. Entscheidend ist es, in einer (lebens-) bedrohlichen Situation sich so schnell wie möglich vom Angreifer zu lösen, zu entkommen und adäquat um Hilfe zu rufen.
Mit viel Freude und Einfühlungsvermögen gehen der Gewaltpräventionstrainer Maik Torfstecher und die Schülerinnen und Schüler "zur Hand", entsprechend schnell stellen sich alltagstaugliche Ergebnisse im Verstehen und Lösen von gewalttätigen Situationen ein. Die gesamte Schule erhielt Gelegenheit an diesem Projekt teilzunehmen, somit wurden ca. 120 Schülerinnen und Schüler für das Thema sensibilisiert.




